Mit der AIDAdiva im östlichen Mittelmeer unterwegs
- Reisebericht vom 16. - 23. Juli 2010 -


22. Juli 2010: Rhodos - ohne Koloss


AIDA im Hafen von RhodosDer vorletzte Tag der Reise ist gekommen ... gleichzeitig wird dies auch der kälteste Tag der Fahrt werden. Über das Wetter habe ich bislang ja noch nicht viel geschrieben - einfach weil es eigentlich nichts zu schreiben gab. Wir haben in dieser Woche nur die Sonne gesehen, geregnet hat es nicht - wahrscheinlich allein schon deshalb, weil ja auch keine Wolken da waren ... ;-)

RhodosDoch zurück zu heute - der Tag wartet nur mit 34 Grad auf, die vorherigen haben es auf 36 - 38 Grad gebracht. Aber gefroren hat trotzdem keiner und so geht es jetzt direkt nach dem Frühstück bei immerhin schon 28 Grad auf das Pooldeck. Rhodos kenne ich ja schon vom letzten Besuch im Herbst, so dass ich lediglich gegen Mittag einen kurzen Abstecher in die Altstadt mache. Wie seinerzeit liegen wir hier praktisch direkt neben der Stadtmauer, so dass es nur wenige hundert Meter bis in die Altstadt sind. Allerdings liegen außer uns noch drei weitere Kreuzfahrtschiffe im Hafen, so dass sich hier rund 10.000 Leute mehr als üblich tummeln - aber irgendwie verläuft es sich dann doch.

Ich esse in einer kleinen Taverne eine Kleinigkeit zu Mittag (Souflaki mit viel Tzatziki - da haben nachher die 40 anderen beim Saunaaufguss auch noch was davon), bevor ich dann zurück auf dem Schiff in das Nachmittagsprogramm (Sonnen, Lesen und ein paar E-Mails beantworten) einsteige.

Hummer en masseDer letzte Abend nähert sich mit großen Schritten - noch ein letztes Glas Erdbeerbowle und ein letztes Mal in einen von Joe's Saunaaufgüssen ... und schon steht das Farewell-Dinner an (dieses Mal werden übrigens knapp 1.000 Hummer verspeist) - Hirschrollbraten, Pilzragout mit Serviettenknödeln, ein kleines Steak und ein bisschen Ente müssen dran glauben bevor es dann zum letzten Bingo-Abend in die AIDA-Bar geht.

Wie immer hat es leider nicht ganz gereicht, aber im Oktober gibt's ja eine neue Chance ... dann auch (hoffentlich) wieder mit "richtigem" Aktiv-Bingo (ich sag nur "Bum-Klack-Klack"). Wir werden sehen.

Farewell-SektRund 10.000 Liter Bier und Wein in den Buffetrestaurants, knapp 50.000 Eier und eine Toilettenpapierschlange von München nach Stuttgart - das sind die Eckwerte dieser Reise. Ergänzt um gut 10 Tonnen Obst und knapp 5 Tonnen Fleisch musste tatsächlich niemand verhungern - aber das war ja auch nicht zu erwarten. Bei einem Gläschen Sekt ziehen der Club Direktor und der Entertainment Manager kurz Bilanz der Reise bevor es nun zur letzten Poolparty geht.

Gegen Mitternacht zieht es mich jetzt in meine Kabine zumal ich das leidige Thema "Koffer packen" konsequent bis zum Schluss aufgeschoben habe. Da ich morgen erst um 18.30 Uhr in Richtung Flughafen starte, ist dafür auch ein bisschen Logistik notwendig. Was kommt in die Reisetasche, die heute Nacht bereits abgeholt wird? Was brauche ich morgen an Bord noch zum Anziehen? Was mache ich mit dem Kulturbeutel - und wohin mit iPad, Kamera & Co.? Also alles mal auf dem Bett sortiert, in Kategorien eingeteilt und dann das Beste gehofft ...


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