Mit der AIDAdiva im östlichen Mittelmeer unterwegs
- Reisebericht vom 16. - 23. Juli 2010 -


21. Juli 2010: Athen - Akropolis & Co.


Für Athen haben wir den Tipps aus dem AIDA-Fans-Forum (http://www.wasserurlaub.info) folgend keinen Ausflug gebucht sondern wollen auf eigene Faust die Sehenswürdigkeiten in Athen erobern. Geplant ist hierzu eine Metro-Fahrt von Piräus in die Altstadt Athens("Plaka"), um von dort dann die wesentlichen Sehenswürdigkeiten anzulaufen bzw. anzufahren.

AkropolisNatürlich kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Erste Hürde ist die Entfernung zur Metro-Station in Piräus - von wegen direkt am Hafen. Also Planänderung - wir fahren mit dem Taxi. Erste Verhandlungen liegen bei 30 € one-way ... das scheint uns dann doch etwas überhöht zu sein. Also verlassen wir das Hafengelände und schauen dort nach einem der quietschgelben Taxen. Fehlanzeige ... scheinen alle im Hafen zu sein.

Bevor wir die Situation noch weiter analysieren können, löst sie sich praktisch von selbst. Ein Taxifahrer spricht uns an (man scheint uns anzusehen, dass wir nach Athen und irgendwas besichtigen wollen) und offeriert seine Dienste. Er steht uns den Tag über zur Verfügung, fährt uns wohin wir wollen, bringt uns rechtzeitig zum Schiff zurück und will dafür für uns vier zusammen 100 € haben. Nach kurzer Beratung finden wir das gut und lassen uns darauf ein ... und das ist gut so.

Unser erstes Ziel ist das Akropolis Museum (komplett neu errichtet). Für 5 € Eintritt gibt es einen schönen Blick auf die Akropolis sowie viele wertvolle Stücke griechischer Vergangenheit zu sehen - gut gemacht und interessant.

Unser Fahrer will uns 1 1/2 Stunden später abholen, hat uns aber für alle Fälle auch seine Handynummer gegeben ... die braucht es aber nicht, wir sind rechtzeitig wieder am vereinbarten Treffpunkt. Und weiter geht die Besichtigungstour - der „Tempel des Zeus" (Olympieion) ist unser nächstes Ziel.

Zum Gedenken an den "Chef der Götter" errichtet, dessen Tochter Athene der Stadt ihren Namen gab, wurde dieser im 6. Jahrhundert vor Christus errichtet. Heute nur noch aus einzelnen Steinsäulen bestehend bietet er dennoch einen schönen Ausblick auf die Akropolis.

Antikes OlympiastadionDie weiteren Highlights hagelt es im Minutentakt - historisches Olympiastadium, Königspalast mit Wachwechsel sowie viele Informationen, die wir während unserer Fahrt erhalten. Den Abschluss bildet dann die Altstadt Athens, die Plaka, wo wir uns gut 1 1/2 Stunden aufhalten, ein bisschen bummeln und einige griechische Köstlichkeiten zu uns nehmen (das Tzatziki wird man noch Stunden später riechen) ;-)

Wachwechsel am PräsidentensitzPünktlich um 13.30 Uhr werden wir von unserem Fahrer am Treffpunkt wieder eingesammelt und zurück zum Schiff gebracht. Wir erfahren auf dem Rückweg noch einige Details zum Leben in Griechenland ("Das Land ist arm, nicht aber der Grieche ...") bevor wir den Hafen von Piräus erreichen. Im Gegensatz zu den arabischen Taxifahrern gilt die morgens getroffene Vereinbarung auch noch ... wir haben einen tollen und interessanten Tag in Athen verbracht, absolut individuell, ohne Wartezeiten und genau auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten - da haben sich die 25 € pro Person durchaus gelohnt. Aber zugegeben - ein bisschen Glück gehört bei so einem Unterfangen dazu ...

Wie auch immer - wir sind zurück am Schiff und wie immer darf ich mich einer individuellen Behandlung bei der Sicherheitskontrolle unterziehen (ich kann an metallischen Gegenständen ablegen was ich will - irgendwas piepst bei mir immer ... und nein, ich habe keine versteckten Piercings, bevor jemand diese Idee in den Raum stellt).

Tzatziki und gegrillter Fetakäse gab's ja in Athen schon - also fällt das Mittagessen wieder aus, so dass es gleich in den Schatten und den Whirlpool auf Deck 14 geht - 37 Grad sind gerade mal genug ... da braucht es nicht noch direkte Sonnenstrahlung. Dafür ist die Erdbeerbowle mit einem Schuss Prosecco zu verlockend - die muss jetzt sein.

Der weitere Verlauf ist Standard ... zunächst nehme ich die Aufgüsse um 5-nach-5 und 6-nach-6 mit, wobei der zweite - bei Joe - tatsächlich überfüllt ist ... einzelne Passagiere nehmen ihn im Stehen mit. Dafür ist der schlichtweg wieder genial ... und ab der zweiten Hälfte gibt's dann auch wieder Sitzplätze ;-)

Das anschließende Abendessen findet dann mal im Bella Vista statt - irgendwie habe ich heute Appetit auf Pasta. Bingo muss heute ausfallen - dafür gibt's ein bisschen Mail- und Fotobearbeitung in der Diva-Bar. Ich nutze die Gelegenheit dann auch gleich für zwei Mexican Bull auf's Haus sowie etwas Unterhaltung aus dem Theatrium mit Varieté, Sketchen von Loriot und "Best of Abba".

Der vorletzte Abend an Bord steht dann traditionsgemäß unter dem Motto "Alpenglühn" - also machen wir dann fast wieder mal das Licht aus in der bayrisch dekorierten AIDA-Bar ...


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