(C) 2009 Eric Fröhlich

Mit der "Mein Schiff" von Kiel nach Kopenhagen und zurück
- Reisebericht vom 20. - 23. Mai 2009 -


Bars an Bord


TUI BarWas macht man abends an Bord eines Kreuzfahrtschiffes? Richtig ... einen gepflegten Cocktail in der Bar nehmen. Und das geht auf der "Mein Schiff" in der Tat richtig gut. Insgesamt 14 verschiedene Bars an Bord laden zum Verweilen ein - und hinter jeder verbirgt sich ein etwas anderes Konzept. Von der stylischen TUI Bar, über die Naschbar (richtig, hier gibt's Kaffee und Kuchen) zur Blauen Welt Bar, der Überschau- und der Unverzichtbar auf dem Pooldeck, der Casino Lounge bis zur Abtanz Bar (stimmt auch, das ist die Disco).

Die Getränke richten sich nach dem Stil der Bar - es gibt also nicht überall alles. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, sei einmal dahin gestellt - wenn man es weiß, kann man sich ja danach richten.

TUI BarIn die Kategorie "geht ja gar nicht" fällt allerdings folgendes Erlebnis: ich habe am ersten (!) Abend im "Tapas y más" einen Kiba bestellt - bekommen habe ich ihn aber nicht, da angabegemäß der Bananennektar auf dem ganzen Schiff verbraucht wäre (ob das schon am ersten Abend passieren muss, sei einmal dahin gestellt). Die gleiche Bestellung im "Atlantik" am folgenden Mittag konnte jedoch problemlos ausgeführt werden - man scheint also in Kopenhagen eingekauft zu haben. Zwischenzeitlich weiß ich allerdings, dass dem nicht so war - die Kiba-Bestellung am gleichen Abend in der "Blaue Welt Bar" konnte nämlich wieder nicht ausgeführt werden - man ahnt es schon: "Bananennektar gibts nicht mehr". Nach ein bisschen Nachforschung und weiteren Gesprächen mit dem Servicepersonal und einem leitenden Mitarbeiter (mit drei silbernen Streifen am Anzug) im "Tapas y más" ergibt sich nun folgendes Bild: es gibt auf dem Schiff sehr wohl noch Bananennektar - allerdings nicht in allen Bars. Jede Bar bekommt nämlich offensichtlich ihr eigenes Kontingent an Getränken - wenn das verbraucht ist, gibt's dieses Getränk an dieser Bar nicht mehr. Das scheint mir in der Tat noch verbesserungswürdig zu sein - einmal ganz davon abgesehen, dass diese Gespräche und Diskussionen ja eigentlich nicht geeignet sind, mit Gästen geführt zu werden ...

Ansonsten gibt's hier aber auch nur positives zu berichten - die Getränkeauswahl ist grundsätzlich in Ordnung (wohl gemerkt mit der Einschränkung, dass es nicht alles an allen Bars gibt und ab und zu wohl auch mal was ausgeht) und auch das Preis-Leistungsverhältnis ist mit 1,90 EUR für ein 0,2 l Softgetränk, 4,80 EUR für einen alkoholfreien Cocktail und 6,80 EUR für einen Cocktail mit Alkohol soweit im üblichen Rahmen.


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