Mit der AIDAvita eine Woche durch das westliche Mittelmeer
- Reisebericht vom 1. - 8. Juni 2007 -


Rom, Livorno, Cannes, Barcelona


Da wir keine Landsausflüge gebucht haben, haben wir die einzelnen Häfen teilweise auf eigene Faust inspiziert bzw. sind - angeregt durch den einen oder anderen Forumseintrag auf aida-fans.de - unserer eigenen Wege gegangen.

Gottesdienst auf dem PetersplatzIn Rom sind Eric, Tobi und ich zunächst mit dem Zug von der Hafenstadt Civitavecchio (der Bahnhof befindet sich wenige hundert Meter neben dem Anlegeplatz am Hafen) nach Rom gefahren (Dauer etwa 45 Minuten, Preis für drei Personen 13,50 EUR) und direkt am Petersplatz ausgestiegen. Leider hat es das Wetter heute den ganzen Tag nicht gut mit uns gemeint - bei ständigen Regenschauen macht die beste Messe auf dem Petersplatz (heute ist Sonntag und somit ist der Papst "im Dienst") keinen wirklichen Spaß. Wir sind daher auch relativ schnell mit einem Sightseeing-Bus (16 EUR p.P.) in Richtung Spanische Treppe und Trevibrunnen geflüchtet, haben das Unterfangen aber nach weiteren Regenschauern gegen Mittag schnell beendet und sind vom Bahnhof Rom Termini nachmittags zurück zu Micha (der Rom schon mehrfach besucht hatte) aufs Schiff gefahren. Eine heiße Schokolade zum Aufwärmen an der Pier-3-Bar (auch das ist neu auf der AIDAdiva) macht uns hierbei fit für den Abend ...

Sonne tankenLivorno haben wir aufgrund der gestrigen Erfahrungen einfach ausgelassen - wir haben vielmehr bereits am Vortag eine Tageskarte für den exklusiven Wellness-Bereich auf der AIDAdiva gekauft und den Tag im Wechsel zwischen Sonnendeck und Wellness-Oase genutzt. Die Wellness-Oase ist ein abgeschlossener Bereich auf dem Schiff, der maximal 75 Passagieren ab 16 Jahren zur Verfügung steht (eine Tageskarte kostet 10,00 EUR) und der sich durch Ruhe und Abgeschiedenheit, Relaxliegen, Wasserbetten, Erlebnisdusche und separatem Whirlpool (Insider: "1-2-3") auszeichnet. Auch hier kann man sicherlich geteilter Meinung sein, ob das notwendig ist oder nicht - richtig finde ich in jedem Fall die Limitierung auf wenige erwachsene Besucher, da ansonsten der Wellness-Effekt nicht eintreten kann; ob man dafür nun 10 EUR berechnet oder nicht ist sicher Geschmackssache - notwendig ist das sicher nicht, gestört hat es uns allerdings auch nicht wirklich.

Tenderboot auf dem Weg nach CannesCannes nutzen wir dann wieder für einen Stadtbummel - wir liegen hier auf Reede (d.h. das Schiff ankert vor dem Hafen), so dass wir mittels Rettungs- (Tender-)boot im Pendelverkehr an Land gebracht werden. Bei einem kleinen Bummel durch Cannes, entlang der Strandpromenade und der dort liegenden kleinen Yachten ("Mein Haus, mein Auto, mein Boot ...") kommt man unweigerlich schon ins Träumen - was muss man tun, um hier auch ein (eigenes Boot) abzustellen? Wir finden keine Lösung, geben daher nach einem kleinen Gruppenfoto auf und lassen uns zurück auf unser Schiff bringen, um den Nachmittag auf dem Pooldeck bei Sonnenschein und Cocktail zu verbringen.

Barcelona hat dann Eric und Micha zu einer "Kultur-Tour" verleitet während Tobi und ich - unterbrochen von etwas Sonnenbaden und Cocktail-Schlürfen - die Fitness-Abteilung getestet haben; ansonsten haben wir den Sonnenbrand gefestigt, die Restaurants nochmals einer Prüfung unterzogen und für den Abend in der AIDA-Bar Augenpflege betrieben.


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