Mit der AIDAvita eine Woche durch das westliche Mittelmeer
- Reisebericht vom 1. - 8. Juni 2007 -


AIDAdiva - Der erste Eindruck


Kabine 8131Inzwischen sind wir auf dem Schiff angekommen, der zuständige Security-Officer hat uns nach ausführlicher Gesichtskontrolle an Bord gelassen, so dass nun der Bordfotograf zum obligatorischen "Herzlich-Willkommen-Foto" bittet. Wer die anderen Schiffe der AIDA-Flotte kennt, fühlt sich auch an Bord der AIDAdiva wie zu Hause - außer dass alles viel größer ist gibt es kaum Unterschiede. Man findet sich sofort zurecht - auch wenn man selbst nach einer Woche immer noch überlegt, ob die Ocean Bar jetzt auf Deck 9, 10 oder 11 ist. Der erste Weg führt uns daraufhin zu unseren Kabinen, die sich auf Deck 4 (Innenkabine) und Deck 8 (Balkonkabine) befinden. Die Koffer sind noch auf ihrem Weg durch das Schiff zu uns, so dass wir zunächst einmal nur einen kurzen Blick in die Kabine werfen, das eine oder andere Foto machen (solange die Kabine noch einigermaßen ordentlich aussieht) und uns dann relativ zügig ins Marktrestaurant zum Abendessen begeben - acht Stunden Flug- und Wartezeit von Frankfurt nach Palma machen dann halt trotz (käuflich zu erwerbendem) Bocadillo im Flieger Appetit.

Abendessen mit HummerHier erwartet uns das vertraute Bild - Köstlichkeiten aus aller Welt warten darauf, den Weg in den Harald (bzw. den Eric, den Micha und den Tobi) zu finden. Und wie immer fällt es schwer, irgendwann aufzuhören - es schmeckt einfach zu gut ... AIDA heißt halt doch "Abnehmen Ist Danach Angesagt") ;-) Da Micha und Tobi das erste Mal (aber sicher nicht das letzte Mal) dabei waren, war das Staunen über das umfangreiche Angebot natürlich noch größer als bei Eric und mir - zuviel haben wir aber alle gegessen ...

Zur gastronomischen Situation an Bord der AIDAdiva lässt sich also feststellen, dass es hier keine Veränderungen gegenüber dem bestehenden AIDA-Konzept gibt. Es gibt drei Buffetrestaurants an Bord (Marktrestaurant, Bella Vista und Weite-Welt-Restaurant), eine Pizzeria (die dann auch bis Mitternacht geöffnet hat) sowie drei aufpreispflichtige Restaurants (Steakhouse, Sushi-Bar und Rossini). Ich finde das Konzept soweit in Ordnung; wir haben in der Woche ausschließlich die Buffetrestaurants genutzt, haben dort immer einen Platz gefunden und sind immer auf höchstem Niveau satt geworden. Wenn jemand eine Mahlzeit etwas exklusiver (Fünf-bis-Elf-Gänge-Menüe im Rossini) oder mit etwas Ausgewöhnlichem (Steak, Sushi) gestalten möchte, ist dies ja individuell möglich, wobei die hierfür zu entrichtenden Preise m.E. alle durchaus im Rahmen liegen - und wohlgemerkt: es muss ja keiner ... Ich denke, man sollte die zusätzlichen Angebote auch genau als solche betrachten - nicht unbedingt notwendig, aber verfügbar, wenn jemand Wert darauf legt. Von daher gibt es für die Gastronomie auf der AIDAdiva von mir eine glatte Eins.

AIDA-BarDie Zeit zwischen Abendessen und Sail-Away-Party auf dem Pooldeck nutzen wir jetzt einmal für einen ersten Rundgang auf dem Schiff. Mit rund 250 m Länge ist die AIDAdiva ja deutlich größer als die anderen Schiffe der Flotte, so dass wir uns hier auf die eine oder andere Überraschung gefasst machen. Zunächst einmal ist festzustellen, dass das Schiff klar strukturiert ist - alle öffentlichen Bereiche (außer den Kabinen und dem Hospital) sind auf Deck 9 aufwärts zu finden (OK, die Rezeption ist auch noch auf Deck 5). Neben den sieben Restaurants befinden sich dort auch die elf Bars, das Theatrium (erstreckt sich über drei Decks), das Casino, der Sport-, Fitness- und Wellnessbereich, Ruhezonen, Anytime Disco, Pooldeck, Lounge, Billardtisch, die Shops und alles andere, was noch so dazu gehört ...

Zwei zentrale Treppenhäuser mit Aufzügen verbinden das alles miteinander - und wenn man mal ein Gefühl dafür entwickelt hat, wo etwas ungefähr liegt, sind die einzelnen Bereiche auch relativ schnell zu finden - zumindest der Weg zwischen Kabine und AIDA-Bar ist uns inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen ;-)

Das TheatriumNeu ist auch das Theatrium - anstelle eines großen Theaters mit festem Abendprogramm gibt es auf der AIDAdiva ein über drei Decks reichendes offenes Theatrium, das in die Umgebung integriert ist - hier ist mehr oder weniger immer irgend etwas los (Kunstauktion, Theaterproben, Kleinkunst, ...). Abends findet dann hier das Showprogramm statt, wobei es entgegen einem festen Theater durch die offene Gestaltung zu regelmäßigem Publikumwechsel kommt. Einerseits ist das eine Herausforderung an die Künstler, da hierdurch mit einem höherem Lärmpegel zu rechnen ist, andererseits ist es durch die offene, marktplatz-ähnliche Gestaltung auch möglich, einfach mal vorbeizuschauen, eine Viertelstunde zuzusehen und dann wieder etwas anderes zu machen - mir gefällt das Konzept.

Unser Barkeeper SASCHKODie Uhr hat inzwischen den 22.00-Uhr-Strich erreicht, so dass wir uns mit den restlichen 2.000 Passagieren auf dem Pooldeck versammeln, den obligatorischen Sekt zum Anstoßen in die Hand nehmen und auf das Auslaufen aus dem Hafen von Palma warten. Dann ist es soweit ... die "Gänsehaut-Musik" ertönt, das Nebelhorn macht sich drei Mal deutlich bemerkbar - und dann heißt es "Stößchen" ... eine Woche Traumurlaub beginnt.

Neben dem Auspacken der Koffer dient der heutige Abend dann auch noch dem Kennenlernen der einen oder anderen Bar - wobei sich die AIDA-Bar aber dann für den Rest der Reise durchsetzen kann, was aber nicht unerheblich auch mit dem dortigen Personal zu tun hat ;-) - sowie der Anytime-Disco, die allerdings erst nachdem ich mich ins Bett verzogen habe mit vernünftiger Musik aufwartet ... naja, hab' ich wenigstens ein bisschen Platz im Bett gehabt ;-)


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