Mit der AIDAblu eine Woche rund um die Kanarischen Inseln
- Tagebuch vom 17. - 24. Dezember 2005 -


24. Dezember 2005

Feliz Navidad

Santa Cruz (Teneriffa)



Es ist kurz vor sieben und damit Zeit, das letzte Mal die Dusche an Bord zu benutzen, die restlichen Dinge in den Koffer zu packen (warum braucht schmutzige Wäsche eigentlich immer mehr Platz als saubere?) und ins Buena Vista zum Frühstück zu gehen. Ein Abschiedsfrühstück bestehend aus Spiegeleiern mit Speck, Lachs, Schinken, Käse, Honig, Muffins, Obstsalat und Früchtequark, noch ein paar Fotos vom Sonnenaufgang und dann geht's auch schon von Bord.

Den Kofferservice (Koffer, die bis 2.00 Uhr vor die Tür gestellt werden, werden morgens vor dem Schiff aufgestellt) habe ich bewusst nicht in Anspruch genommen (zum einen musste da vorhin ja noch etwas rein, zum anderen ist mir das Risiko, dass mein Koffer heute Abend in einem fremden Wohnzimmer geöffnet wird, einfach zu groß). Also nehme ich meinen Koffer selbst mit vor Bord und besteige den bereitstehenden Bus zum Flughafen Tenerife-Sur.

Die Fahrt dauert eine knappe Stunde und jetzt stehe ich in einem Pulk von Pauschalreisenden mit ihren Thomas Cook-, Neckermann-, und AIDA-Anhängern an den Koffern vorm Condor-Schalter und warte aufs Einchecken. Einen Sitz Am Notausgang kann ich dieses Mal zwar nicht ergattern, aber ein Gangplatz in der vierten Reihe (4H) ist ja auch ganz nett (wie gut der Platz wirklich ist, werde ich nachher im Flieger noch merken).

Nach der Sicherheitskontrolle (entgegen dem Frankfurter System mit Metalldetektoren wird hier noch unter vollem körperlichen Einsatz abgetastet) bleibt noch etwas Zeit zum Lesen in der Wartehalle, bevor es gegen 11.15 Uhr in den Flieger geht. Da es sich bei dem Flug um einen kombinierten Linienflug der Lufthansa mit einem Charterflug der Condor handelt, hat unser Airbus A300 zwar kein Bordunterhaltungsprogramm, dafür aber eine Business-Class - und in dieser befindet sich mein Sitzplatz. Neben einem damit verbundenen angenehmeren Sitzabstand habe ich auch noch das Glück, dass der Platz neben mir frei bleibt, so dass der Flug nicht nur sehr angenehm ist sondern ich auch noch zwischen Gang- und Fensterplatz wechseln kann und somit nicht nur in Ruhe lesen sondern auch das eine oder andere Foto machen kann. Die Flugrichtung stimmt auch, so dass ich beim Anflug auf Frankfurt einen hervorragenden Blick auf die weihnachtliche Skyline genießen kann. Sehr sauber.

Pünktlich um 17.15 Uhr Heimatzeit landen wir dann in Frankfurt; nun heißt es noch zwanzig Minuten warten, bis der Koffer auf dem Gepäckband vorbeifahrt und dann ab zum Ausgang. Dort werde ich schon von einem bekannten Gesicht erwartet: Eric hat sich freundlicherweise angeboten, mich trotz des etwas unglücklichen Termins an Heiligabend am Flughafen abzuholen, so dass ich bereits eine halbe Stunde später die Koffer zu Hause abstellen kann.


[Nach oben]     [Startseite]